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Zähne bleichen lassen oder selbst aufhellen?

Wer seine Zähne vom Zahnarzt gekonnt aufhellen lassen möchte, muss sich dabei zwischen mehreren Varianten entscheiden. Sie werden dabei entweder direkt in der Praxis (sog. In-Office-Bleaching) oder nach Anfertigung eines Gebissabdruckes in betreuter Eigenregie (Home-Bleaching) zuhause behandelt. Beide sind besonders für Leute geeignet, die nicht ohne genaue Absprache mit dem Arzt handeln möchten. Und gerne zwei bis drei Jahre glänzend weiße Zähne haben möchten. Die Zahnaufhellungen werden meist in Kombination mit einer professionellen Zahnreinigung durchgeführt, um einen langfristigen und hochwertigen Behandlungserfolg zu erzielen. Wer allerdings vergleichbare Ergebnisse für weniger Geld erzielen will, sollte sich bei den Home Bleaching-Lösungen umschauen. Wir haben mehrere Lösungen für dich entdeckt.

Zahnaufhellung durch gezieltes Zähne bleichen

Im Gegensatz zu anderen Bleichmethoden wird hier direkt in der Praxis auf die gewünschten Zähne ein starkes Bleichmittel (Power-Bleaching) vom Arzt aufgetragen und anschließend mit einem Laser oder einer Speziallampe bestrahlt, um den Bleaching-Effekt zu maximieren. Anschließend wird ein Fluorid-Gel zur Versiegelung aufgetragen und eine Essens- und Trinkpause von zwei bis drei Stunden verordnet. Diese Behandlung wird insgesamt drei Mal in der Zahnarztpraxis durchgeführt, um Erfolge sichtbar zu machen.

Aufgrund der starken Dosierung des Bleichmittels ist diese Methode nur für gesunde Zähne zu empfehlen, der Zahnarzt wird dies aber im Voraus feststellen und ggf. davon abraten, um den Zahnschmelz oder das Zahnfleisch nicht unnötig weiter zu belasten. Nebenwirkung kann auch bei guten Zähnen sein, dass sie ein paar Tage lang erhöht schmerzempfindlich sind, weshalb ein Fluorid-Gel mit nach Hause gegeben wird, um den belasteten Zahnschmelz wieder zu stärken und Schmerz- sowie Kälteempfindlichkeit einzuschränken. Auch ist nach der Zahnaufhellung die Gefahr ziemlich groß, an Hämorrhoiden zu erkranken.

Bei starken Verfärbungen in den Zähnen kann außerdem durch den Zahnarzt ein Bleichmittel für einige Tage in die Zähne gegeben und anschließend wieder entfernt werden, um den Zahn so von innen zu bleichen und wieder aufzuhellen. Dies wird allerdings nur gemacht, wenn die Zahnhälse nach einer Wurzelbehandlung bereits abgestorben sind und sich verfärbt haben, da der Zahnarzt dazu den toten Zahn öffnet und für etwa drei bis fünf Tage einen Wattebausch mit Wasserstoffperoxid-Lösung hereinsetzt, um die Zähne aufzuhellen. Abschließend werden die Zähne mit einer Füllung in Zahnfarbe wieder verschlossen – die Kosten dieses speziellen Bleachings liegen allerdings mit 400-500 Euro im recht hohen Bereich.

Laserbleaching für weißere Zähne

Ebenfalls direkt in der Praxis wird das sogenannte Laserbleaching durchgeführt. Hier wird erst das Zahnfleisch geschützt, anschließend trägt der Zahnarzt das Bleichmittel auf die Zähne auf und sorgt durch die Bestrahlung mit einem Laser dafür, dass die Behandlung wesentlich schneller beendet ist. Aufgrund der schnellen Behandlung liegen die Kosten hier allerdings auch ziemlich hoch, man sollte mit mindestens 600 Euro rechnen, benötigt aber auch nur eine Behandlung sowie eine Nachkontrolle.

Home-Bleaching und Zähne selbst aufhellen

Um unter Anleitung des behandelnden Zahnarztes das Bleichen zuhause durchführen zu können, wird zuerst ein Abdruck des Gebisses angefertigt (meist aus Kunststoff), welcher dann zuhause mit einem vom Arzt beigegeben Bleichmittel gefüllt wird und über Nacht in den Mund eingesetzt wird. Da das Gel zwar weniger stark als bei der Behandlung in der Praxis ist, aber nichtsdestotrotz noch schädigend wirken kann, wird hierbei eine Pause von jeweils einem Tag empfohlen. Da auch hier der Arzt die Behandlung kontrolliert, ist diese Zahnbleaching-Methode sehr risikoarm und verursacht gleichzeitig etwas weniger Kosten als das In-Office-Bleaching, es sind hier etwa 200-250 Euro.

Da die gesetzlichen Krankenkassen solche Kosten nicht übernehmen, wie es beispielsweise beim Abnehmen der Fall ist, weil es eine rein optische Veränderung ist, wie bei der Brustvergrößerung und es medizinisch nicht erforderlich ist, muss man die Kosten auch vollständig selbst tragen. Wer die hohen Kosten dieser Anwendungen scheut, kann auch für wenig Geld selbst aktiv werden und die Zähne vernünftig mit hochwertigen Mitteln zuhause selbst bleichen.

 

Zähne von Zuhause aus selbst aufhellen

Wer bereits sichtbare Vergilbungen der Zähne hat, sie einfach nur etwas stärker aufhellen möchte und die Kosten des Zahnarztes bei einem professionellem Bleaching scheut, sollte dabei nicht zu Zahnpasta oder Hausmitteln greifen, sondern sich ein Bleaching Set für zuhause bestellen – die Anwendung ist kinderleicht und erfordert keine Fachkenntnis. Wir haben die Lösung entdeckt und möchten dir gerne mehr darüber erzählen.

Was ist zu beachten?

Wichtig bei der Anwendung ist: Damit der Effekt lange anhält, sollte man immer (zwei bis drei Mal täglich) gründlich die Zähne mit einer guten Bürste und hochwertiger Zahnpasta putzen und den Konsum von Genussmitteln wie Zigaretten, Kaffee und schwarzem Tee weitestgehend einschränken, da diese die Aufhellung relativ schnell wieder überdecken. Nur wenn man ein Auge darauf hat, kann auch die Wirkung dauerhaft anhalten. Man kann also entweder die färbenden Genussmittel etwas reduzieren oder muss damit leben, dass der Bleicheffekt öfter wiederholt werden muss – auch dies ist aber aufgrund der geringen Kosten nicht weiter schlimm. Vorteil: Die Home Bleaching-Mittel belasten den Zahnschmelz aufgrund der schwachen Dosierung nur marginal, man muss sich also keine Sorgen um seine Zahngesundheit machen.

Welche Mittel kann man nutzen?

Es gibt beim Bleichen zuhause die Möglichkeiten, entweder Streifen mit einem schwächeren Bleichmittel auf die Zähne zu legen oder einen sogenannten Whitening Pen zu nutzen – beide Varianten sind sehr wirkungsvoll und effektiv, es liegt also alleine in Ihrem Ermessen, welche Lösung Sie bevorzugen, um bald wieder ein strahlendes Lächeln zu haben.

Bei den Whitestrips findet für zwei Wochen ein Mal täglich die Anwendung statt. Es wird jeweils ein Streifen der Whitestrips auf die vorderen Zähne oben und unten aufgetragen – diese lässt man dann eine halbe Stunde einwirken – wer etwas mehr Zeit hat, kann diese auch täglich bis zu eine Stunde lang aufgetragen lassen. Dabei ist bereits nach weniger als einer Woche ein sichtbares Ergebnis vorhanden – die Zähne sind dann deutlich heller geworden. Einziger kleiner Nachteil ist hier, dass man während der kurzen Tragezeit etwas eingeschränkt ist, weil die Streifen nicht verrutschen sollten, um das Ergebnis gleichmäßig zu halten. Nach der Anwendung kann man die Streifen einfach abziehen und kurz die Zähne putzen, falls noch Gelreste vorhanden sind.

Beim Superweiss Whitening Pen wird mithilfe des Stiftes ein bis zwei Mal täglich ein Gel auf die Zähne aufgepinselt, das dann auch eine halbe Stunde lang einwirkt. Zum Auftragen benötigt man weniger als eine Minute – die Behandlungsdauer ist etwas kürzer als bei den Whitestrips, fünf bis zehn Tage, allgemein lässt aber ganz sicher sagen, dass das Gel die Verfärbungen genauso gut wie die Streifen löst und bereits nach einer Woche sichtbare Aufhellungen erkennbar macht – es ist also reine Geschmackssache, für welche Variante man sich entscheidet, um wieder strahlend zu lächeln. Das Mittel aus den USA hat bereits viele Kunden enorm begeistert und bietet für wenig Geld optimale Ergebnisse.

Man sollte – unabhängig davon, welches der beiden Mittel man nun wählt – das Zahnfleisch möglichst nicht berühren. Das enthaltene Bleichmittel ist zwar relativ schwach, aber aufgrund des längeren Behandlungszeitraumes hat eine nicht vollkommen korrekte Anwendung bei manchen Testern zu Reizungen geführt, welche allerdings nach ein bis zwei Tagen wieder von alleine verschwinden. Andere Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten, da die Mittel den Zahnschmelz nicht angreifen. Außerdem ist der vorherige Besuch eines Zahnarztes ratsam, um abzuklären, ob evtl. hinter den Verfärbungen nicht doch Karies stecken könnte. Wenn dies ausgeschlossen wurde, steht dem Bleichen zuhause nichts mehr im Wege.